Galerie Adam Ziege

Flower

“STREET ART”

michal tatarkiewicz plakat

Eine Ausstellung von Michal Tatarkiewicz

Vernissage ist am 04.05.2012 ab 20 Uhr

Musik – Niklas Kraft – saxofon // Martin Schulze – posaune // Steffen Roth – schlagzeug -  improvised music,freejazz

Dauer der Ausstellung vom 04.05. bis zum 19.05.2012

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Die Ausstellung „Street Art Duell“ ist dem polnischen Künstler Michael Tatarkiewicz gewidmet. Der Schwerpunkt wurde hier auf die Zusammensetzung von zwei verschiedenen schöpferischen Aktivitäten, die man auf der Straße begegnen kann: Graffiti und dem einfachen Landschaftsmalerei, gelegt.

Die Galeriegäste sind von Anfang an in ihrer Rezeption absichtlich programmiert. Die nach außen, aus dem Galerieraum kommenden Wandzeichnungen laden den Betrachter ein. Thema und Form der Zeichnungen knüpfen an die gegenwärtige Straßen-Kunst an. Sie präsentieren die Realität des öffentlichen Verkehrs mit Mitteln des graphischen Mediums. So eingeführte Betrachter wurde aber im zweiten Raum überrascht und mit der anderen, irreführenden Interpretation des Begriffs „Street Art“ konfrontiert. Der Künstler sitzt dort auf dem einfachen Stuhl und zeichnet mit Aquarellen und Tinte die städtische Landschaften Dresdens. Die Werke wurden auf dem Boden und auf dem provisorischen Aufhänger präsentiert. Diese Weise des Ausstellens spiegelt die finanzielle Situation von Maler ohne Unterstützung der kommerziellen Galerie. Sie versuchen das Geld von den Touristen zu verdienen, anstatt neue und kreative Ideen zu realisieren.

So gebaute Narration kann man zweideutig verstehen. Einerseits bestimmt sie ein Kommentar zur Ausdifferenzierung der neusten Kunst und traditionellen Schöpfungsakten im Kontext der sozialen Wahrnehmung. Andererseits bildet eine konzeptuelle Reflexion an die Situation des debütierenden Künstlers, der zwischen der Realisierung der eigenen Ideen und der finanziellen Realität auswählen muss.

MATEUSZ BIECZYNSKI

der Himmel will ganz und gar besetzt werden

Arbeiten von Selma van Panhuis und Chris Michalski

23.Mai-9.Juni 2012

Eröffnung & Lesung
22.Mai 2012 ab 19 Uhr

that in an age in which disbelief is profoundly prevalent, poetry and painting are,
in their measure, a compensation for what has been lost. – Wallace Stevens

[Zu einer Zeit, in der Unglaube so vorherrscht, sind Lyrik und Malerei - jede auf ihre
eigene Art - eine Entschädigung für das, was verloren gegangen ist.]

van panhuis michalski einladung_web

Eine Ausstellung zur BRN

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